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Immobilienbewertung

Nicht selten klaffen die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern weit auseinander. Eine wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Vermarktung der Immobilie ist daher die realistische und marktgerechte Einschätzung des Verkaufs- und Vermietungspreises. In diesem Fall sollte man sich unbedingt auf einen erfahrenen Fachmann verlassen, der die Gegebenheiten des lokalen Marktes und die Methoden einer Preiseinschätzung beherrscht.

Sofern seitens des Kunden eine fundierte Preiseinschätzung gewünscht wird, erfolgt diese anhand von qualitativen und quantitativen Ansätzen. Sollte Ihrerseits jedoch ein ausführliches Verkehrswertgutachten unter Berücksichtigung der technischen, architektonischen und statischen Immobilienbeschaffenheit benötigt werden, so kooperieren wir darüber hinaus mit öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen.

Aufgrund der Heterogenität jeder Immobilie kann unsere Vorgehensweise - je nach Sachlage - einen umfangreichen Prozess darstellen. Unsere Aussagen können wir daher stets mit Fakten belegen. Die sogenannte "5-Minutenbewertung", Telefonbewertung oder Bewertung nach direkter Erstbegehung der Immobilie sind daher Angebote unseriöser Dienstleister. Deren Einschätzungen führen nicht nur zu finanziellen Mindereinnahmen für die Eigentümer, sondern haben auch die Entwertung der Immobilie durch falsche Positionierung am Markt zur Folge.

Gerne besprechen wir mit Ihnen, welche Möglichkeiten der Wertermittlung für Ihre Immobilie in Frage kommen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

  1. Qualitativer Ansatz

    Marktkenntnis

    • Einschätzung von Preisen im Kerngebiet auf Basis unserer langjährigen Erfahrung am Markt und
      Preissammlung (Archiv)
    • Vergleichsansatz anhand aktueller und vergangener Vermarktungsaufträge unserer Kunden
    • Ableitung eines Marktpreises mittels
      unserer Umfeld- und Umgebungsdaten
    • Informationsaustausch mit kooperierenden
      Bauträgern und Architekten

    Regionalanalyse

    • Wertermittlung anhand von Vergleichsimmobilien mittels immobilientypischer Kriterien
    • Einbeziehung von Datenbanken zur Bestimmung und Auswertung der am Markt gehandelten Volumina
    • Berücksichtigung von Marktberichten,
      Mietspiegeln und Bodenrichtwerten
    • Analyse von Preisentwicklungen aktueller
      und vergangener am Markt gehandelter Immobilien
  2. Quantitativer Ansatz

    Sachwertverfahren

    • Anwendung bei Selbstnutzung der
      Immobilie (Ein- bzw. Zweifamilienhäuser
      und Eigentumswohnungen)
    • Getrennte Ermittlung des Boden- und
      Gebäudesachwertes, korrigiert um
      Marktanpassungsfaktoren
    • Grundgedanke ist die Ermittlung des Herstellungswertes einer Immobilie unter Berücksichtigung
      von wertbeeinflussenden Parametern

    Ertragswertverfahren

    • Anwendung bei Renditeobjekten (Mehrfamilien­häuser sowie Büro- und Geschäftshäuser)
    • Ableitung des Immobilienwertes aus dem
      Bodenwert des jeweiligen Grundstücks und
      den Gebäudeeinnahmen wie z.B. Miete oder Pacht
    • Grundgedanke ist die Kapitalisierung der
      Nettoerträge über die Restnutzungsdauer
      der Immobilie