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Kaufhaus Burgholz schließt

Vertrag mit einem neuen Mieter ist bereits unterschrieben

MÜNSTER·HILTRUP. In der Hiltruper Gerüchteküche war es bereits ein heiß gehandeltes Thema. Jetzt ist es offiziell: Das Kaufhaus Burgholz verabschiedet sich aus Hiltrup. Im März 2020 ist nach 42 Jahren Schluss, kündigt Heinz-Wilhelm Harling an. 1978 hatte er an der Marktallee 64 für die damalige Kaufring-Kette ein nagelneues Kaufhaus gebaut. Einen Nachfolge-Mieter für Burgholz gibt es bereits.

Mittlerweile seit nahezu zwei Jahrzehnten wird das Kaufhaus Burgholz, das als "Kaufhaus Hiltrup GmbH" firmiert, als Familienunternehmen geführt. Nach der Insolvenz von Kaufring wurde das Kaufhaus als Familienbetrieb fortgeführt. Mittlerweile will sich auch die Familie Kolks aus Altersgründen zurückziehen. Eine familieninterne Lösung ist laut Harling nicht in Sicht. So kommt es zu einem Wechsel, den der Immobilienhändler so beschreibt: „Aus dem blauen Schild wird ein rotes Schild.“

Ab dem kommenden Jahr wird in roten Buchstaben der Name Woolworth an der Fassade zu lesen sein. Woolworth selbst bezeichnet sich als Aktionskaufhaus, das mit attraktiven Preisen und großer Sortimentsvielfalt punkten wolle.

An der Salzstraße in Münsters Innenstadt hat es bis vor wenigen Jahren eine Woolworth·Filiale gegeben. Aktuell ist das Unternehmen lediglich am Idenbrockplatz in Münster-Kinderhaus präsent. Harling weiß, dass das Unternehmen auf Expansionskurs ist und die Zahl seiner Filialen in Deutschland kräftig erhöhen möchte. Woolworth habe einen langfristigen Vertrag unterschrieben, erklärt Harling. Angernietet wurden beide Etagen, auf denen in der Summe 1300 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung stehen. Die Eröffnung erfolgt vermutlich im Spätsommer oder Herbst 2020. Einige Monate für Schönheitsreparaturen sowie die Ladeneinrichtung würden benötigt, sagte Harling.

Wie es weitergeht mit den Mitarbeitern sowie der Postfiliale, die mittlerweile nahezu 20 Jahre im Kaufhaus Burgholz befindet, war zunächst noch nicht zu erfahren.

Auch ansonsten tut sich einiges an der Marktallee: Nach mehr als einjährigem Umbau steht am Freitag die Eröffnung des „Onkel Alex“ bevor. Der Lebensmittelmarkt wird als Integrationsbetrieb von den Alexianern geführt. Still und leise hat sich der Friseursalon Heßling zurückgezogen. Das Kindermodengeschäft Mullewapp folgt im August. Dafür kommt ein Geschäft für afrikanische Haarmoden und Haarverlängerungen. Immobilienmakler Stephan Harling: „Offenbar gibt es dafür einen Markt. Jedenfalls hatten wir so etwas bislang noch nicht an der Marktallee.“